Wieder ist ein Jahr zu Ende – Zeit für einen Rückblick.

Was, schon wieder ein Jahr vorbei? Auch 2019 habe ich wieder so schnell gelebt, dass ich ganz vergessen habe, mir über einige Dinge mal in Ruhe Gedanken zu machen. Neben Arbeitsstress, Freizeitaktivitäten und unzähligen Ablenkungen geht der Blick für das große Ganze oft verloren.
Da ist der Jahreswechsel immer eine gute Marke, um einmal zurückzuschauen. Ja, eigentlich ändert sich vom 31. Dezember auf den 1. Januar nicht viel. Aber dieser kalendarisch konstruierte Einschnitt bietet mir immerhin die Möglichkeit, einen bestimmten, abgesteckten Zeitraum in meinem Leben zu reflektieren und zu fragen: Was ist passiert?
In Deutschland blieb auch 2019 eine deutliche Spaltung der Gesellschaft spürbar, die eine nationale und eine linke Einstellung betraf. Linke argumentierte weiter für mehr Freiheiten, für die Toleranz in der Flüchtlingspolitik und für eine verbesserte Weltoffenheit, während die schwierigen Bedingungen mit dem Flüchtlingsstrom die nationale Bewegung stärkte und sich für eine Ausrichtung auf das Landesinnere und die dort nötigen Verbesserungen aussprach. Dabei wurde auch eine gewaltvolle Ausprägung sichtbar, wie der bedauernswerte und feige Mord an dem CDU-Politiker Walter Lübcke durch einen bereits vorher schon auffällig gewordenen Rechtsradikalen, oder der Anschlag in Halle auf eine Synagoge, der dann jedoch fehlschlug und trotzdem zwei Menschenleben forderte.
Diskussionen rief auch weiter die Klimakrise hervor. Immer wieder wurde vor Hitzewellen, Dürren und der globalen Erwärmung gewarnt, vor der Gefahr der Treibhausgase in der Luft und der Gletscherschmelzung. Erschreckende Bilder zeigten im Internet, das ganze Schneemassen weggeschmolzen waren und Krater und Seen sichtbar wurden. Auch im Meer gab es neben dem Plastikmüll bedrohliche Auswirkungen, so absterbende Korallenriffe und die Gefahr, dass Inselstaaten im Meer versinken könnten. Dazu musste die EU und auch Deutschland eine Entscheidung treffen, ob Europa bis 2050 klimaneutral werden sollte.
Ansonsten war 2019 gerade für Frankreich ein tragisches Jahr. In Paris brannte im April 2019 das Jahrhundertbauwerk des Weltkulturerbes Notre Dame und wurde besonders im Turm-, Dachstuhl- und Innenbereich stark beschädigt. Der Schock saß tief, während die Wände des Mittelschiffs und Deckengewölbes stehenblieben und das Feuer nach einer endlosen Nacht am nächsten Morgen dann endlich unter Kontrolle gebracht werden konnte. Notre Dame, Spielplatz vieler Romane und Kulturereignisse, konnte dann auch nicht schnell gelöscht werden und zeigte am nächsten Tag sein schrecklich schwarz verrußtes Antlitz als sichtbares Zeichen, dass wirklich alles vergänglich war und selbst derartig alte Kathedralen davor nicht bewahrt blieben.

Trotz allem war 2019 für mich ein gutes Jahr!

Einen guten „Rutsch“ in das neue Jahr 2019

Ein Wunder-volles Jahr liegt hinter mir. Überraschende Begegnungen, unversehens tiefsinnige Gespräche mit lieben Freunden, eine Freundin, die sagt, du kannst auf mich zählen. Jeder von uns wird in seiner persönlichen Jahres-Rückschau Augenblicke der Trauer aber auch der Liebe entdecken.
Auch das neue Jahr 2019 wird gefüllt sein von guten und schlechten Ereignissen.
Deshalb wünsche ich euch zum Jahreswechsel
ein rauschendes Fest,
dass ihr Euch von der Vorfreude auf das kommende Jahr anstecken lässt.
Was die neue Zeit bringen mag, kann man nun noch nicht sagen –
doch wünsche ich Euch ein wundervolles Jahr, angefüllt mit glücklichen und seligen Tagen.

Happy New Year 2018!

„Aus einem verzagten Arsch kommt kein fröhlicher Furz“ sagte einst Martin Luther. Ich finde es sollte allen ein Ansporn sein, die Herausforderungen die das neue Jahr 2018 sicher für uns bereithält, mutig zu begegnen.
Ich wünsche Euch für das neue Jahr:
eine Hand, die Euch festhält,
ein Netz, das Euch auffängt,
ein Schild, das Euch den Weg weist
und 1000 Sterne, die Euch den Weg erhellen.

Frohe Weihnachten und erfolgreiches neues Jahr 2018!

Weihnachten ist kein Zeitpunkt und keine Jahreszeit, sondern eine Gefühlslage. Frieden und Wohlwollen in seinem Herzen zu halten, freigiebig mit Barmherzigkeit zu sein, das heißt, den wahren Geist von Weihnachten in sich zu tragen. Calvin Coolidge (1872-1933), 30. Präsident der Vereinigten Staaten

Ich wünsche Euch frohe Festtage, Zeit zur Entspannung, Besinnung auf die wirklich wichtigen Dinge und viele Lichtblicke im kommenden Jahr. Ach ja, dran denken:
Im neuen Jahr wird alles anders, wir müssen jetzt 2018 schreiben!

Was für ein Jahr…

Noch nie habe ich habe ich von einem Jahr so gerne Abschied genommen wie von 2016.
Peter Lustig, Johan Cruyff, Umberto Eco, Miriam Pielhau, Martina Servatius, Jana Thiel, Wolfram Siebeck, Michael Cimino, Elie Wiesel, Michel Rocard, Bud Spencer, Götz George, Jo Cox, Rudi Altig, Sascha Lewandowski, Muhammad Ali, Rupert Neudeck, Erika Berger, Peter Behrens, Uwe Friedrichsen, Billy Paul, Prince, Karl-Heinz von Hassel, Estelle Balet, Doris Roberts, Hendrikje Fitz, Hans-Dietrich Genscher, Roger Cicero, Guido Westerwelle, Roger Willemsen, Alan Rickman, David Bowie, Sante da Santis, Walter Scheel, Schimon Peres, Tamme Hanken, Manfred Krug, Oleg Popow, Leonard Cohen, Fidel Castro, Peter Hintze, Hildegard Hamm-Brücher, Zsa Zsa Gabor, George Michael, Carrie Fisher (Prinzessin Leia) und so viel mehr…sind nicht mehr da.
Die Entscheidung der Briten zum Brexit. Der Versuch eines Umsturzes in der Türkei und die Reaktion von Recep Tayyip Erdogan.
Syrien, im Allgemeinen und Aleppo im Besonderen, die unfassbare Menge an Menschen die flüchten müssen.
Während des ganzen Jahres rissen die Nachrichten von Anschlägen nicht ab. Terrororganisationen wie Taliban, Islamischer Staat, Boko Haram und viele mehr sorgten nahezu täglich für Gräuelmeldungen. Insbesondere sind mir die Anschläge in Nizza und auf den Weihnachtsmarkt in Berlin wohl unvergesslich in Erinnerung.
Pegida und AfD haben in Deutschland das politische Klima vergiftet. Die Folge: Die rechte Gewalt nahm drastisch zu. Die daraus resultierenden sprunghaft angestiegenen Anschläge gegen Asylunterkünfte und die Gewaltübergriffe gegen Flüchtlinge sind abstoßend widerwärtig und Ausdruck antizivilen Verhaltens.
Auch Donald Trump als das beste Beispiel von der Verdummung eines Landes. Ein absolut amoralischer Kerl, der mit Geld und Ignoranz protzt.
Aber auch einige lebensveränderte persönliche negative Ereignisse.
2016 Du warst wirklich ein beschissenes Jahr !!!! Hoffentlich warst du nicht nur die Ouvertüre für 2017.